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 Kinder auf Kreuzfahrt

Hallo Kinder, Mama´s und Papa´s, Omas und Opas, Eltern und Familien.

Wir möchten Euch mit dieser Seite einen kurzen Einblick über Kreuzfahrten mit Kindern geben.

 

Wer heute noch glaubt, Kinder stören an Bord eines Kreuzfahrtschiffes und nur Rentner im Smoking befinden sich an Bord, der liegt falsch. Denn Kinder sind unsere Zukunft und somit gehören Familien in erster Linie zur Zielgruppe deutscher Kreuzfahrtveranstalter. Doch nicht nur deutsche Kreuzfahrtschiffe liegen im Trend, sondern italienische Reedereien, wie MSC Kreuzfahrten oder Costa Kreuzfahrten mit tollen Wasserrutschen an Bord, oder aber sogar amerikanische Schiffe, wie die von RCL bieten Wasserparks, Karussell, Eisbahnen oder Surf Simulatoren. Selbst neben den klassischen Kreuzfahrten, werden Familienkreuzfahrten in den Ferien, Expeditionskreuzfahrten oder aber auch z.B. das Soccer Camp an Bord der AIDAbella angeboten. Natürlich tauchen bei vielen Eltern, vor der Buchung einer Kreuzfahrt oder auch nach der Buchung einer Kreuzfahrt viele Fragen auf, die wir Ihnen hier gerne beantworten möchten.

 

Bevor wir die einzelnen bekanntesten Reedereien unter die Lupe nehmen, ist es wichtig zu wissen, wie wichtig eine 

Seenotrettungsübung ist und dabei ist es ganz egal, wie oft ihr schon eine Kreuzfahrt mit gemacht habt. Diese gilt natürlich auch für Babys. Wir wollen nicht hoffen das ein Ernstfall eintritt, doch wenn, wisst ihr was zu tun ist. So wie in Flugzeugen, die Stewardessen, beim Abflug erklären, was in einem Notfall zu tun ist, so wird an Bord eines Kreuzfahrtschiffes, dies innerhalb der nächsten 24 Stunden nach Auslaufen des Hafens gemacht. Wann das sein wird, steht in eurer Bordzeitung. Also nicht erschrecken, wenn ein ganz lautes Signal „Sieben kurze und ein langer Ton“ ertönt, mit der Durchsage "Generalalarm for exercise". Was soll ich nun machen, wenn dieser Ton zu hören ist? Als erstes werden die Rettungswesten angezogen, die auf der Kabine sind ( Rettungswesten gibt es natürlich auch für Babys, die ein bisschen wie Schlafsäcke aussehen, für Kleinkinder und Kinder – also am besten als erstes prüfen, ob für jeden solch eine Weste auf der Kabine ist und wenn nicht gleich an der Rezeption Bescheid geben) und dann geht ihr mit Mama und Papa oder Oma und Opa zu der vorgesehenen Sammelstelle oder auch Musterstation genannt. Zu welcher Musterstation ihr gehen müsst, steht entweder auf eurer Bordkarte oder an der Rettungsweste. Was macht ihr nun, wenn ihr an eurer Station angekommen seid? Wenn alle Passagiere versammelt sind, solltet ihr aufmerksam zuhören, denn hier erfahrt ihr die allgemeinen Hinweise zur Sicherheit und zu Verhaltensweisen im Notfall. Auch werden alle Kabinennummern nacheinander aufgerufen. Wenn ihr eure Nummer oder euren Namen hört dann ruft ihr ganz laut „Hier“. Ihr seht eine Seenotrettungsübung ist nichts schlimmes, aber für jeden Passagier Pflicht. Also, wenn Mama den Koffer auspackt, dann könnt ihr darauf achten, dass die Kleidungsstücke hinter die Rettungswesten gehangen werden, sodass man sie im Notfall griffbereit hat. Übt vorher einfach mal, wie man eine Rettungsweste anlegt, schaut euch den Rettungsplan an der Innenseite der Kabinentür an und geht den Weg zu eurer Musterstation einfach mal ab und ganz wichtig: immer die Bordkarte oder das Armband mit sich tragen.

Solltet ihr mehr über eine Seenotrettungsübung an Bord eines Kreuzfahrtschiffes erfahren wollen, so hat z.B. TUI Cruises einen Sicherheitsfilm für Kinder gemacht.

 

 

 

 

 

 

Auch gibt es an Bord verschiedener Kreuzfahrtschiffe einiges zu beachten.

Nicht alle Erwachsene haben Verständnis dafür, dass ein Baby beim Essen auch mal weint oder Kinder kreischend durch die Gänge laufen, dies sollte man auf jeden Fall auch akzeptieren, denn diese Gäste haben auch für ihre Kreuzfahrt bezahlt. Doch leider sind es ja auch nicht immer die Kinder die grölend über das Pool Deck laufen oder schubsend am Buffet stehen. Nörgler gibt es überall und nicht nur auf einem Kreuzfahrtschiff, deshalb sollten alle etwas Toleranz zeigen, sodass alle einen angenehmen Urlaub verbringen können. Auch Eltern sollten Ihren Kids keinen Freifahrtschein geben und etwas darauf achten, was die Kleinen machen.

Wichtig ist es deshalb, sich vor Buchung einer Kreuzfahrt über Tischzeiten, Kinderbetreuung und speziellen Angeboten für Kinder an Bord zu erkundigen. Hier ein paar Tipps, damit alle eine super schöne Kreuzfahrt genießen können: Achten Sie auf die Wahl der Restaurants, je nach Alter der Kinder bevorzugen sie lieber die Buffet Restaurants, denn in einem Restaurant wo ein 5 Gang Menü serviert wird dauert es lange und sie wissen ja, wenn die Kleinen Hunger haben wollen sie nicht lange auf ihr Essen warten oder aber sie fragen den Kellner, ob er den Hauptgang für die Kleinen schon eher bringen kann. Auch gibt es auf vielen Kreuzfahrtschiffen Kids Clubs die auch am Abend noch geöffnet sind und sie ihre Gänge nach dem Hauptgang der Kleinen in Ruhe einnehmen können, denn nichts ist langweiliger als wartend am Tisch sitzend zu müssen. Auch gibt es die Möglichkeit auf einigen Schiffen in einem Kinderrestaurant oder zu bestimmten Familienzeiten essen zu gehen.

Ein wichtiger Punkt ist die Wahl der Ausflüge, denn lange Busfahrten oder Sightseeing oder sogar Rundführungen, ist nicht unbedingt was für Kinder. Es gibt z.B. Kreuzfahrtanbieter wo Kinder ab 7 Jahren eigene Ausflüge machen können. Gestalten sie ihre Ausflüge so dass jeder etwas davon hat.

Haben Sie Kleinkinder oder sogar Babys mit denen sie verreisen, erkunden sie sich vorher, ob Babyphone auszuleihen sind, denn die eigenen von zu Hause funktionieren meistens nicht,  es sei denn sie haben PMR Funkstandard und eine gewisse Reichweite. Auch ein Babysitter Service auf Anfrage kann von Vorteil sein, so können sie als Eltern auch einmal ins Kino gehen oder sich einer der spektakulären Shows anschauen.

Wann darf ich eine Kreuzfahrt mit einem Baby machen und was sollte ich beachten?

Kinder unter 6 Monaten dürfen an Bord eines Kreuzfahrtschiffes bei den meisten Reedereien  nicht mitgenommen werden. Das liegt darin begründet, dass die Bordhospitäler nicht auf medizinische Notfälle bei Säuglingen ausgerichtet sind und keine Kinderärzte an Bord sind. Zudem ist in aller Regel der Impfschutz noch nicht vollständig.  Bei Kindern unter 12 Monaten wird oftmals eine Reisefähigkeitsbescheinigung verlangt. Hier sind natürlich auch die Routen ausschlaggebend. Stellen Sie sich mal vor sie sind auf einer Transatlantikreise und ihr Kind braucht schnelle medizinische Hilfe? Diese ist natürlich an vielen aufeinanderfolgenden Seetagen nicht gegeben. Auf den  europäischen Routen dürfen für gewöhnlich Babys bereits ab 6 Monaten an Bord.

Bitte bringen sie keine Wasserkocher und andere Geräte mit Heizfunktion mit an Bord, denn diese sind wegen der Brandgefahr an Bord verboten. Gerne macht man ihnen in den Restaurants das Breigläschen warm. Die meisten Redereien bieten zwar kindgerechte Speisen, lactosefreier Milch und Sojamilch an, jedoch keine Babygläschen. In vielen Häfen im europäischen Raum, kann man selbst neben HIPP und Alete Babynahrung kaufen. Kinderhochstühle werden Ihnen in den Restaurants, je nach Verfügbarkeit bereitgestellt.

Die Kinderbetreuung auf den Kreuzfahrtschiffen ist in den meisten Fällen erst ab 3 Jahren, denn ihr Kind sollte Windelfrei sein. Aber auch Ausnahmen gibt es hier und die kleinsten können in Begleitung der Eltern auch mal ins das Bälle Bad. Der Poolbereich ist für Babys mit Windeln oder auch Schwimmwindeln leider tabu, denn die Pools sind mit Meerwasser gefüllt und nicht gechlort und für Babys meistens auch zu kalt. Zum Planschen für die Kleinsten stehen hier diverse Kinderbereiche mit eigenen Kinderbecken zu Verfügung.

Sie möchten einen Kinderwagen mit an Bord bringen, dann achten sie darauf, das dieser nicht im Gang abgestellt wir, wegen der Unfallgefahr bei Seegang, sondern mit in der Kabine untergebracht werden muss. Auch empfiehlt sich bei Landausflügen ein Tragetuch oder ein leichter Buggy, da nicht alle Häfen für Kinderwagen geeignet sind.

Sie werden sehen eine Kreuzfahrt mit Kindern ist eine besondere Art und eine entspannte Art zu verreisen.

 

 

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